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Die Bio Paranuss enthält zahlreiche gesunde Nährstoffe

Die Paranuss,

Bertholletia excelsa, ist der essbare Samen eines großen südamerikanischen Baumes der Familie Lecythidaceae. Er wächst in den Amazonaswäldern von Brasilien, Peru, Kolumbien und Ecuador. Ihren Namen hat die Paranuss vom brasilianischen Bundesstaat Pará, wo sie Castanha-do-pará genannt wird. Indogene Stämmen sammeln die Paranusskerne wie bereits vor hunderten von Jahren vom Waldboden auf, ein nachhaltiger Prozess, der komplett plastikfrei ist. Paranüsse werden unbehandelt, geröstet oder blanchiert gegessen und enthalten viel Eiweiß, Ballaststoffe, Thiamin, Selen, Kupfer und Magnesium. Das Öl der Paranusskerne wird häufig in Shampoos, Seifen, Haarspülungen und Hautpflegeprodukten verwendet.

 

Die Bio Paranuss enthält zahlreiche gesunde Nährstoffe

Paranüsse haben einen hohen Anteil an einfachen ungesättigten Fettsäuren, also gesundem Fett. Sie enthalten etwas Protein und sind eine gute Quelle für wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Zink, Kalzium, Vitamin E und einige B-Vitamine. Das kostbarste an der Paranuss ist allerdings ihr hoher Selengehalt, sie ist die reichhaltigste bekannte Nahrungsquelle für diesen wichtigen Nährstoff. Selen ist ein essenzielles Mineral und Antioxidans, das täglich für ein gesundes Immunsystem benötigt wird und hilft, Schäden an Nerven und Zellen zu vermeiden. Tatsächlich liefern nur fünf bis sechs Paranusskerne pro Tag die empfohlene Tagesdosis an Selen. 

 

Gesundheitliche Wirkung von Selen

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme und hilft (in Form des Enzyms Glutathionperoxidase) den Körperzellen bei der Abwehr aggressiver Stoffwechselprodukte, den sogenannten freien Radikalen. In dieser Funktion gehört es – wie die Vitamine A, C und E – zu den sogenannten Antioxidantien. Die freien Sauerstoffradikale entstehen bei nahezu allen Stoffwechselvorgängen und können, wenn sie im Übermaß vorhanden sind, die Körperzellen und das darin enthaltene Erbgut (DNA) schädigen.

 

Außerdem hat Selen bei Männern Einfluss auf die Fruchtbarkeit, da bestimmte Bausteine der Spermienproduktion davon abhängen. Darüber hinaus schützt Selen den Körper auch vor giftigen Schwermetallverbindungen (Kadmium, Blei, Arsen, Quecksilber), indem es diese Stoffe an sich bindet.

 

Auch einige Enzyme, die die Produktion von Hormonen in der Schilddrüse steuern, sind in ihrer Funktion abhängig von dem Mineralstoff. Häufig diskutiert wird deshalb der Einsatz von Selen-Präparaten bei entzündlichen Erkrankungen der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow). Die Selengabe soll dann das Allgemeinbefinden und manche der Beschwerden verbessern. Wissenschaftliche Belege für diese Annahme gibt es aber bisher nicht. 

 

Abwehrkräfte und Immunsystem

Selen hat einen positiven Effekt auf das Immunsystem. In Form von Nahrungsergänzungsmitteln wird es häufig in Kombination mit Zink zur Stärkung der Abwehrkräfte im Handel angeboten.

 

Ein optimal eingestellter Selenspiegel soll sich auch bei Betroffenen mit HIV, allergischem Asthma oder rheumatischen Erkrankungen positiv auf die Gesundheit auswirken.

 

Tagesbedarf an Selen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt auf Grundlage von Schätzungen für Frauen ab 15 Jahren eine tägliche Selenzufuhr von 60 Mikrogramm, für Männer ab 15 Jahren 70 Mikrogramm – die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegen mit 55 Mikrogramm etwas darunter.

 

Bei Schwangeren ist der Tagesbedarf lediglich minimal erhöht. Stillende Frauen sollten dagegen etwa 75 Mikrogramm Selen pro Tag zu sich nehmen. 

 

Selenmangel: Symptome

Welche Folgen ein Selenmangel haben kann, ist noch nicht endgültig erforscht. In extremen Selenmangelgebieten Chinas und Zentralafrikas wurden schwerste Herzmuskelerkrankungen und Erkrankungen der Gelenke beobachtet. Allerdings ist nach wie vor nicht geklärt, ob diese sogenannte Keshan-Krankheit und die Kashin-Beck-Krankheit tatsächlich Folgen eines Selenmangels sind oder ob andere Auslöser vorliegen.

 

Neuere Untersuchungen lassen außerdem einen Zusammenhang zwischen niedrigen Selenwerten und Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie der Entstehung einer Arteriosklerose vermuten. Auch gibt es Hinweise darauf, dass ein Mangel an Selen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann: Frauen, die Fehlgeburten erlitten, wiesen extrem niedrige Blutspiegel des Spurenelements auf. Bei Männern mit einem Selenmangel kann die Reifung und Beweglichkeit der Spermien gestört sein. Darüber hinaus können das Immunsystem und die Muskelfunktion beeinträchtigt sein.

 

Symptome bei einer Überdosierung von Selen

Selen hat in höheren Konzentrationen giftige Wirkungen. Normalerweise scheidet der Körper deshalb überschüssiges Selen mit dem Urin aus. Werden allerdings über einen längeren Zeitraum regelmäßig größere Mengen, zum Beispiel durch die unnötige oder übermäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, zugeführt, kann es zu Beschwerden kommen.

 

Mögliche Folgen sind Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Gelenkschmerzen und Nervenstörungen. Im weiteren Verlauf dieser Selenvergiftung, der sogenannten Selenose, kann es zu Haarausfall, Ausfall der Nägel, Leberschädigungen, Herzmuskelschwäche und einem typischen Geruch des Atems nach Knoblauch kommen. Auch Gedächtnisstörungen und Probleme mit den Augen in Form von Sehstörungen können bei einer Überdosierung auftreten. Eine akute Selenvergiftung kann zum Tod führen.

 

Erwachsene sollten daher, laut Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), eine tägliche Zufuhr von 300 Mikrogramm Selen nicht überschreiten. Für Kinder gilt in Abhängigkeit von Alter und Körpergewicht als Referenzwert für eine tägliche Höchstzufuhr eine Menge von 60 bis 250 Mikrogramm. Selenhaltige Nahrungsergänzungsmittel sollten nur bei diagnostiziertem Selenmangel und keinesfalls ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden.

 

 

Die Zufuhr von essentiellen Nährstoffen durch die Nahrung ist jedoch immer  einer Supplementierung vorzuziehen.

 

~ Lass deine Nahrung deine Medizin sein ~

                                                                                     

 

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Quellen:

suessundclever

gesundheit.de